(Von Greg B. Grabinski)

Mittlerweile haben die Iraker gewählt. Dies hat man in Europa für schlichtweg unmöglich gehalten. Eigentlich hielt man es nicht für unmöglich, sondern man war von einem Desaster am Wahltag überzeugt. Aber was nicht sein darf, ist bekanntlich nicht. Genau diesem Motto folgte die Berichterstattung der deutschsprachigen Medien. Am besten zeigt dies ein Blick auf die Headlines in unseren Ländern und denen im englischsprachigem Raum:

Trotzdem, ein paar dürftige Lichtblicke gab es:

Dagegen englischsprachige Medien:

Ein besonders Augenmerk sollte man in den englischsprachigen Medien vor allem auf die Meldungen von Reuters und AP legen, da diese im Prinzip in allen Medien (vor allem den Print) verbreitet werden.

Aber man muss unsere Medien verstehen: Sie kämpften seit mindestens zwei Jahren gegen Demokratie und Freiheit im Irak und jetzt sind alle ihre Bemühungen umsonst gewesen, weil die Iraker einfach so dem gesunden Menschenverstand folgten, wählen gingen und die europäischen Besserwisser ignorierten. Na, mal ehrlich Europa, sitzt der Stachel tief?

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