(Von Paul13)

SPIEGEL online

Die Feiern zur Amtseinführung von US-Präsident George W. Bush haben insgesamt 42 Millionen Dollar gekostet. Das Geld kam von Firmen, Interessengruppen und reichen Privatpersonen.

Wer sich jetzt wundert, wie diese “Nachricht” es auf die Titelseite geschafft hat: Kein Grund zur Beunruhigung! Das hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen Antipathien gegenüber Bush, Antiamerikanismus, dem Bemühen, eine langsam schwächelnde Kampagne am Leben zu erhalten, oder sonstigen fragwürdigen Motiven gewisser Redakteure zu tun. Das ist bloß knallhart recherchierter Top-Journalismus in Deutschlands führendem – weil einzigem – Nachrichtenmagazin.

Denn wer behauptet, die Meldung, daß die Inaugurationsfeiern 40 Millionen Dollar kosten würden, sei schon 3 Monate alt und somit nicht mehr ganz taufrisch, irrt gewaltig. Es handelt sich schließlich nicht um 40, sondern um 42 Millionen! Das ist ja wohl ein wesentlicher Unterschied, der durchaus rechtfertigt, einen bewährten Ressentiment-Kracher noch einmal zu zünden. Und wenn so ein Skandal (5% Differenz!) keine Nachricht wert ist, was dann? Na also! Gut daß wir drüber gesprochen haben…

Discover more from Davids Medienkritik

Subscribe now to keep reading and get access to the full archive.

Continue reading