(Von Paul13)

SPIEGEL online

Italienische Ermittler haben das Fahrzeug untersucht, das bei der Freilassung der Journalistin Giuliana Sgrena im Irak unter Beschuss kam. Die Polizei stellte dabei mindestens sechs Einschusslöcher fest.

Wer in der Einleitung dieses SPIEGEL online-Artikels jetzt die Worte vermißt “Liebe Leser! Wir bitten demütigst um Entschuldigung, daß wir uns so naiv an Frau Sgrenas antiamerikanische Hetzpropaganda gehängt haben, ohne die nötige journalistische Sorgfaltspflicht walten zu lassen, die eines so bekannten Nachrichtenmagazins würdig gewesen wäre. Es wird nicht wieder vorkommen, daß wir den Streitkräften der Vereinigten Staaten von Amerika unterstellen, eine menschenverachtende Mörderbande zu sein. Versprochen!”, hat ihn offensichtlich falsch verstanden. Denn hier handelt es sich nicht um die Widerlegung von Frau Sgrenas Anschuldigungen, sondern um den endgültigen Beweis, daß sie recht hatte!

Das Fahrzeug: 300-400 Schüsse?

Nicht nur, daß die Amerikaner so hinterhältig waren, die von ihnen entdeckten 8 Einschußlöcher nicht deutlich sichtbar zu markieren, so daß die italienischen Ermittler keine reelle Chance hatten, mehr als 6 davon zu finden. Dieser plumpe Vertuschungsversuch alleine zeigt schon mehr als deutlich, zu welch infamen Tricks die USA greifen, um ihre Schandtaten vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen. Vor allem aber fällt auf, daß ganz gleich ob man nun von 6 oder 8 Einschußlöchern ausgeht, sich diese Zahl exakt mit jenen 300 bis 400 Schuß deckt, von denen Frau Sgrena bei dem Anschlag auf sie sprach. Was für ein dummer Zufall, daß so in jedem Fall exakt 50 Kugeln pro Einschußloch verschossen wurden.

Das Bonnie und Clyde Auto: Nur 167 Einschusslöcher.

Wer mal einen Western gesehen hat, weiß, daß in früheren Zeiten die Cowboys problemlos fliegende Dollarmünzen beim zweitenmal so genau treffen konnten, daß die Kugel exakt durch das vom ersten Schuß gerissene Loch flog. Nur die Nachfahren jener schießwütigen Westmänner aber können in der Lage sein, bei einem beweglichen Ziel wie Frau Sgrenas Auto jeweils 50 Kugeln hintereinander durch je ein Einschußloch zu jagen und das ganze dann noch 5 bis 7-mal an anderer Stelle zu wiederholen. Und da glauben die Befürworter der US-amerikanischen Besatzungspolitik im Irak tatsächlich, derartige Scharfschützen würden den italienischen Geheimdienstler Calipari “aus versehen” treffen? Diese naiven kleinen Dummerchen…

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